Unterwegs im Namen des Herrn

2010 Jahre nach Christ Geburt, feiert sich die freikirchliche Community mit einem gläubigen Spektakel der ganz besonderen Art.Vor den Toren eines ansonsten eher verschlafenen Dorfes, lobpreisen 3.000 junge Christen den Herrn.Vom 28. Juli bis zum 01. August glich die alte Kaserne in Borgentreich (Nordrhein-Westfahlen) einer Mischung aus Hippie-Camp und Open-Air-Gottesdienst- dem “FreakStock”. Den ganzen Tag über werden Gebetsrunden und Seminare angeboten und abends rockt der Bär in den verlassenen Lagerhallen der amerikanischen Luftstreitkräfte. Wer nach einer durchgemachten Nacht den Weg aus dem Zelt zum Wasserschlauch findet, kann dann gleich am nächsten Gottesdienst teilnehmen, bei dem er seine Sünden auf einen Zettel schreiben kann um diesen anschließend in einem alten Ölfass denFlammen zu übergeben. Wobei das reinigende Feuer ja eigentlich eher ein Sinnbild für die heilige Inquisition ist - eine eher dunkle Zeit der Kirche. Aber egal…Wer sich so gereinigt hatte, konnte sich dann anschließend, bei einem der zahllosen Seminare, auch noch von seinen schmerzlichen Kindheitserinnerungen befreien, in dem er sich von den beiden Seminarleitern älteren Semestern sagen ließ, was für ein toller Mensch er doch ist… Und da ich mit der Kamera dabei war, nahm mich der Seminarleiter anschließend auch in den Arm um mir zusagen, was für ein toller Mensch ich doch bin…  Hallelujah - lobet den Herrn!

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Alle Fotos von Marcus Schmigelski auf www.intro-foto.net

1 Antwort auf “Unterwegs im Namen des Herrn”

  1. Tania Reh sagt:

    Großartige Bilder!

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